Stufenprofil 4. Stufe1. Die jungen Erwachsenen der 4. StufeWer sind sie? Durch das Erlangen der Volljährigkeit sind die jungen Erwachsenen jetzt für
sich selbst und auch andere verantwortlich. Ab 18 verlassen die jungen Erwachsenen
ihr Elternhaus entweder kurzfristig (wegen Studium, Praktikum, Reise, oder
Sprachferien) oder für immer. So erwerben sie ihre Selbständigkeit und sie beginnen,
für ihr eigenes Leben verantwortlich zu sein. Was wollen sie? Junge Erwachsene wollen
2. Die Ziele Die 4. Stufe, das ist Abenteuer, Spass und die Zeit, sich Herausforderungen,
die das Leben bringt, zu stellen. Aufgrund ihrer Bedürfnisse setzen sich die
Mitglieder der 4. Stufe Ziele, die sie herausfordern. Die Pfadibewegung bietet ihnen
einen geeigneten und vielfältigen Rahmen, um die eigene Kompetenzen und Erfahrungen
zu erweitern und verfolgt folgende Ziele:
Die Beziehung zur Persönlichkeit: selbstbewusst und
selbstkritisch sein. Die jungen Erwachsenen
Die Beziehung zum Körper: sich annehmen und sich ausdrücken. Die
jungen Erwachsenen
Die Beziehung zu den Mitmenschen: anderen frei begegnen und sie
respektieren. Die jungen Erwachsenen:
Die Beziehung zur Welt: kreativ sein und umweltbewusst handeln.
Die jungen Erwachsenen
Die Beziehung zu Gott, spirituelle Beziehung: offen sein und
nachdenken. Die jungen Erwachsenen
3. Die MethodenSpielen Spielen bedeutet, einen Ausgleich zu sonstigen Tätigkeiten finden und etwas
gemeinsam tun. Rotten oder sonstige Gruppen finden sich zu Spielabenden zusammen, an
denen ja nach Interesse die verschiedensten Gesellschaftsspiele ausprobiert und
gepflegt werden. Die Auswahl an Denk-, Glücks- oder Bewegungsspielen ist gren-zenlos
und auch den sportlichen Aktivitäten sind (fast) keine Grenzen
gesetzt. Leben in der GruppeIn der 4. Stufe steht der/die Einzelne im Mittelpunkt und nicht mehr die
Gruppe. Jede und jeder hat die Möglichkeit sich zu entscheiden, in welcher Art und
Weise, er/sie Pfadi leben möchte, – aber ein Rover kommt selten allein: Die
4. Stufe bietet verschiedene Möglichkeiten, um sich in Gruppen zu organisieren, sich
mit anderen jungen Leuten zu treffen, mit Unternehmungslustigen Pläne auszuhecken,
mit Freundinnen/Freunden Gemütlichkeit zu pflegen oder eigene Ideen zu verwirklichen. Die Rotte: Sie organisiert sich selbst; hat eine wechselnde Aufgabenverteilung
und das Rottenleben hängt oft von der Tradition der Abteilung ab. Sie unterstützt
die Abteilung und kann für spezielle Projekte auch mit anderen Organisationen
und/oder externen Spezialisten zusammenarbeiten. Persönlicher Fortschritt Durch die Methode Persönlicher Fortschritt übernehmen die Rover die
Eigeninitiative für ihre persönliche Entwicklung innerhalb der Pfadi und in ihrem
Leben ausserhalb der Pfadi. Sie wagen sich an neue Herausforderungen in allen
Bereichen heran, z. B. übernehmen sie Verantwortung für andere Personen und komplexe
Projekte, reflektieren ihr Handeln und setzen sich persönliche Ziele. Die Roverwache
ist eine altersgerechte Form, sich mit sich selbst, der Beziehung zu Gott, den
Mitmenschen und der Umwelt auseinanderzusetzen. Darin können zum Beispiel die letzte
Erlebnisse reflektiert und neue Perspektiven entwickelt werden. Mitbestimmen und Verantwortung tragen Das gemeinsame Planen und Durchführen eines Anlasses wird in der 4. Stufe
«Projekt» genannt. Dabei haben alle die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen einzubringen
und die Verantwortung für das gemeinsame Gelingen zu übernehmen. In einem Projekt
beschäftigt sich eine Rotte längerfristig mit einem Thema oder Anlass und es hat oft
eine Wirkung, die über die Rotte hinausgeht. Ein Projekt ist eine Aktivität mit
ausführlicher Planung, in der ein gemeinsam formuliertes Ziel von der Rotte
angestrebt wird. Während der Arbeit werden die Phasen Ideensuche, Wahl des Projekts,
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung durchlaufen. Gesetz und Versprechen Wir Pfadi wollen:
Wahlspruch:
Was sind das Gesetz, der Wahlspruch und das Versprechen?
Das Pfadigesetz und das Versprechen lauten gleich wie in der 2. und 3.
Stufe. Draussen leben «Draussen leben» kann das Leben in der Natur, sportliche Aktivitäten, das
einfache Leben in einem Lager oder die Auseinandersetzung mit der Umwelt umfassen.
Rover suchen die körperliche Herausforderung, können die Natur geniessen und nützen
sie für ihre körperliche Ausgeglichenheit. Sie wissen aber mit ihr umzugehen und sie
zu schützen. «Draussen leben» heisst auch unterwegs sein. Es bietet die Möglichkeit
auf Neues zuzugehen, Menschen, fremde Kulturen und die eigenen Grenzen
kennenzulernen. Gemeinschaftseinsätze bieten eine Möglichkeit, um sich aktiv in der
Gesellschaft zu engagieren. Rituale und Traditionen In dieser Stufe helfen Traditionen den Pfadigeist aufzutanken und das
Zusammenarbeiten zu gestalten. Sie können dabei helfen, sich wiederzufinden, wenn
die Rottenmitglieder in verschiedene Richtungen verstreut leben und
arbeiten. 4. Beginn und Abschluss Der Beginn der Viertstufenzeit ist die Aufnahme in eine Rotte, in ein
Leitungsteam oder die Gründung einer Rotte. Die Bereitschaft, Verantwortung
innerhalb der Abteilung oder der Rotte zu übernehmen ist ein wichtiger Schritt in
der Entwicklung jeder/jedes einzelnen und soll individuell gestaltet und gebührend
gefeiert werden. 5. Leiterinnen und Leiter Die 4. Stufe kennt keine Leiterinnen und Leiter wie die anderen drei Stufen.
Die einzelnen Mitglieder agieren selbständig und schliessen sich, wie beschrieben,
zu verschiedenen Rottenformen zusammen. Die Rotten können Rottmeister/innen
einsetzten, die für Koordinations- und Informationsaufgaben verantwortlich sind. |





